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Vorbereitung auf den ersten Termin:

Bitte bringen Sie zu Ihrem ersten Termin alle vorhandenen Vorbefunde, Röntgenbilder, MRT-Bilder, etc. mit. Bei einer umfangreichen Vorgeschichte, möchten wir Sie bitten, die Unterlagen vorab einzureichen, damit sie in Ruhe gesichtet werden können.

Der erste Termin dauert mit Anamnese und Untersuchung in der Regel zwischen 1 und 1,5 Stunden.

 Wie läuft die Untersuchung ab?

Um Sie optimal behandeln zu können, benötigen wir im Vorfeld einige Informationen zu Ihrer Person und Ihrem Beschwerdebild.  Es erfolgt eine umfangreiche Befragung zu Ihren aktuellen Beschwerden und zu Ihrer Vorgeschichte, diese ist wichtig, um Ihre aktuellen Beschwerden besser verstehen zu können. Nach der Befragung werden Sie körperlich untersucht, diese Untersuchung umfasst das Bewegungs- und Nervensystem, aber auch die Funktion der inneren Organe (z.B. Blutdruck- Messung) und des Kausystems.

Die Untersuchung beinhaltet darüber hinaus eine Ganganalyse und eine Analyse Ihrer Haltung und Ihres Gleichgewichtes. Hierzu werden klassische schulmedizinische Testverfahren eingesetzt. Die osteopathische Untersuchung beschränkt sich nicht nur die Untersuchung der Körperregion, die bei Ihnen die Beschwerden verursacht, sondern es erfolgt eine Untersuchung des gesamten Körpers, um funktionelle Zusammenhänge aufzuentdecken. Im Verständnis der Körpers als komplexe Einheit, können Beschwerden fern vom eigentlichen Entstehungsort auftreten. Für einige Untersuchungsschritte ist es erforderlich, dass Sie Ihre Oberbekleidung ablegen.

Die Ergebnisse aus der körperlichen Untersuchung werden im Zusammenhang mit Ihren vorangegangen Erkrankungen und den vorliegenden Berichten analysiert. Sie erhalten Informationen zu Ihrem Krankheitsbild. Sie werden über die Ursache, den Verlauf, die Prognose und Ihrer Beschwerden, bzw. Ihres Krankheitsbild sowie über die Wirkungsweise der Therapieform informiert und haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Gemeinsam erarbeiten wir realistische Ziele für die Behandlung. Sie werden über alle durchzuführenden Behandlungsschritte informiert, Ihr Einverständnis ist für die Durchführung der Therapie maßgebend.

 Wann ist Osteopathie nicht geeignet?

Jede Behandlungsform hat ihre Gegenanzeigen, daher wird im Aufnahmegespräch und bei der Untersuchung nach bestimmten Alarmzeichen gesucht. Treten diese auf, so kann die osteopathische Behandlung nicht durchgeführt werden, und es erfolgt eine Überweisung zur Abklärung Ihrer Beschwerden an einen Facharzt.

 Was erwartet Sie bei der Behandlung?

Die Behandlung wird mit den Händen durchgeführt und beinhaltet eine Vielzahl von verschiedenen Techniken zur Mobilisation der Gelenke, der Muskulatur und des Bindegewebes, diese werden in der Regel im schmerzfrei durchgeführt. Bei sogenannten Muskel-Energie-Techniken werden mittels gezieltem Einsatz der Muskulatur Einschränkungen der Gelnkgweglichkeit behandlet. Andere Techniken versuchen die Gleitbeweglichkeit der einzelnen Strukturen untereinander wieder herzustellen und damit auf die Funktion einzuwirken. Viele Behandlungstechniken nutzen neurophysiologische und schmerz-physiologische Aspekte. So kann im Rahmen der Positional Release Technik, durch eine spezifische Positionierung des Körpers oder einzelner Körperabschnitte, in einer schmerz-freien Position, die Spannung in einem Muskel langfristig senken. Sie werden über den Sinn und Zweck der einzelnen Behandlungsschritte aufgeklärt.

Neben der manuellen Behandlung erhalten Sie eine Beratung zur Selbsthilfe und einige Eigenübungen, die Ihren Heilungsprozess positive unterstützen, das Wiederauftreten der Beschwerden verhindern sollen oder eine Verschlimmerung vorbeugen.

 Sollten Sie irgendwelche Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch und fragen nach Rat.